Badische Zeitung Theater 2019

Viermal ausverkauft:
Die Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“
der Trachtenkapelle Schuttertal.

Die Trachtenkapelle Schuttertal hat über die Weihnachtsfeiertage die Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ auf die Bühne gebracht. Mit vier Aufführungen unterhielt das junge Theaterensemble vor je ausverkauftem Haus, zuletzt am Samstagabend. Gesang, Schauspiel, Tanz und die Orchestermusik machten die Abende zu einem runden Erlebnis für die begeisterten Zuschauer. Auch der Humor fand seinen Platz in vielen hinreißenden und vergnüglichen Szenen.

Junges Ensemble, detaillierte Kulisse und ein Stück mit Schmäh – die diesjährige Aufführung
Foto: Olaf Michel

Es ist ein Phänomen, wie scheinbar reibungslos der Generationenvertrag im Schuttertal funktioniert, gerade im kulturellen Bereich. Zu den Gepflogenheiten gehört das Theaterspiel der Trachtenkapelle, das seit 113 Jahren ununterbrochen stattfindet. Die Aufführung einer Operette gab es erstmals 1988.

Der Theaterdirektor sucht nach einer Novität, um den Betrieb in Schwung zu bringen
In diesem Jahr sollten zwei Herzen im Dreivierteltakt schlagen, ganz in Wiener Manier. Dabei ging es um eine Operette in der Operette, ein immer wieder reizvolles Spiel von Theater im Theater: Die Zwillingsbrüder und Librettisten Nicky (Dominik Schätzle) und Vicky Mahler (Adrian Schätzle) arbeiten an den neusten Operettentexten für den Komponisten Tony Hofer (Kevin Hummel). Da kommt der Anruf des Theaterdirektors (Arnold Schultheiß) zur richtigen Zeit, der verzweifelt nach einer Novität sucht, um sein Haus aus der Kassenflaute zu retten.

Er nimmt das Werk an, allerdings macht er zur Bedingung, dass noch ein zündender Walzer als Höhepunkt darin vorkommen muss. Das soll sich als schwierig gestalten, denn Hofer befindet sich in einer Schaffenskrise, und auch die Beziehung zur Operettensängerin Anny (Apollonia Meier) hat ihren Reiz verloren. Entsprechend melancholisch ist seine Komposition „Das ist der Schmerz beim ersten Kuss, dass auch der letzte kommen muss“, die sich so gar nicht nach einem Glanzstück anhört.

Da kommt der alte Studienkamerad von Hofer, der Gschwendtner (Jonas Hummel), gerade recht, der ihn bei einem zufälligen Treffen in einer Gartenwirtschaft an ein altes Rezept erinnert: „Wenn dir bei einem Gschpusi keine Melodie mehr einfällt, dann ist Schluss. Her mit der Nächsten!“ Doch woher so schnell eine neue Muse nehmen?

Die Brüder Nicky und Vicky sind da nicht verlegen und heuern die plapperhafte Soubrette Mizzi (Anna Schmidt) an, um den ideenlosen Komponisten zu inspirieren. Der Plan soll schließlich scheitern, denn die heimgekehrte kleine Schwester der Brüder Mahler, Hedi (Linda Schuhmacher), hat selbst ein Auge auf Hofer geworfen und durchkreuzt das intrigante Spiel.

Verzaubert vom Liebreiz einer Frau löst sich die kreative Blockade
Mit List schaltet sie Mizzi aus und erscheint dem verzweifelten Tony Hofer als „Fee Florabella“. Verzaubert von ihrem Liebreiz löst sich die Blockade, und die Ideen explodieren wie ein Feuerwerk: „Zwei Herzen im Dreivierteltakt, die hat der Mai zusammengebracht.“ Ein Viertel Frühling und ein Viertel Wein, ein Viertel Liebe, verliebt muss man sein“. Nach dem Verschwinden seiner Muse will ihm die Melodie aber nicht mehr einfallen.

Auch bei der letzten Probe zur Operette, die das Ensemble herrlich komödiantisch darstellte, hat er sie nicht wiedergefunden, bis Hedi, den verlorenen Walzer singend, auftaucht. Ein glückliches Ende.

Fazit: Dominik Schätzle hat es als Theaterleiter einmal mehr geschafft, ein Werk mit einer für das Ensemble zugeschnittenen Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Erfrischende, amüsante Spielszenen machten durchweg gute Laune, ebenso die Rollen. Hervorzuheben sind Dominik und Adrian Schätzle als zankende und doch unzertrennliche Zwillingsbrüder, die im wahren Leben tatsächlich Brüder sind.

Die Gesangseinlagen von Linda Schuhmacher und Apollonia Meier verdienen großes Lob, ebenso Arnold Schultheiß als affektgeladener Theaterdirektor oder Lukas Wölfle als Theaterdiener mit staubtrockenem Humor. Jede noch so kleine Rolle hatte ihren Charme. Darsteller, Orchester, Tänzerinnen und eine Kulisse mit viel Liebe zum Detail bescherten im Zusammenspiel viel Theatergenuss.

Lahrer Zeitung Theater 2019

Am Ende siegt die Liebe

Heiteres Operettenflair versprühte die Theatergruppe der Trachtenkappelle Schuttertal über die Weihnachtsfeiertage mit der Aufführung von „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“.

Die Librettisten und Zwillingsbrüder Vicki (Adrian Schätzle, links) und Nicki Mahler (Dominik Schätzle) mit der Sängerin und ihrer vermeintlichen Schwester Hedi (Linda Schuhmacher) (Foto: Lahrer Zeitung)

Bereits bei der Premiere am zweiten Weihnachtsfeiertag überzeugte das große Ensemble unter der Gesamtleitung von Dominik Schätzle mit Spiel und Gesang in der Schuttertäler Festhalle. Ein gut eingespieltes, elfköpfiges Orchester unter der Leitung von Miriam Göppert sorgte für die musikalische Begleitung, zu welcher Ossy Fahrner, Ehrendirigent der Trachtenkapelle, das Arrangement geschrieben hatte. Für das Einstudieren des Gesangs war Anna-Lena Faißt verantwortlich.

Im Mittelpunkt der amüsanten Liebeskomödie von Robert Stolz steht ein Walzer, der dem Werk auch seinen Namen gegeben hat. Doch dieser muss von dem Komponisten Anton Hofer (Kevin Hummel) erst noch geschrieben werden. Aber das Komponieren eines schwelgenden Walzers, welchen der Theaterdirektor (Arnold Schultheiß) eines tief in der Krise steckenden Theaters für sein Publikum fordert, will ihm einfach nicht gelingen. Auch die Liebe zu der jungen Sängerin Anny (Apollonia Meier) scheint verblasst zu sein. Sie inspiriert ihn nur noch zu dem melancholischen Schlager „Das ist der Schmerz beim ersten Kuss“. Gleichzeitig sitzen die beiden streitenden Zwillingsbrüder Nicki (Dominik Schätzle) und Vicki Mahler (Adrian Schätzle) am Libretto für das neue Werk.

Um die Kassenflaute im Theater endlich zu überwinden, nimmt der Direktor das neue, jedoch unfertige Stück schließlich an. Eine zündendende Walzermelodie muss der Komponist aber noch liefern. Als neue Muse für den einfallslosen Hofer soll nach dem Plan von Nicki und Vicki die naive und stets lebensfrohe Plaudertasche Mizzi Reitmayer (Anna Schmidt) herhalten. Doch Hedi (Linda Schuhmacher) , Sängerin und kleine Schwester der beiden Librettisten, durchkreuzt die Pläne und taucht bei dem verzweifelten Hofer als „Fee Florabella“ auf, woraufhin diesem, völlig verzückt von der jungen Dame, die knisternden Ideen zu dem Walzer nur so raus sprudeln: „Ein Viertel Frühling und ein Viertel Wein, ein Viertel Liebe, verliebt muss man sein. Zwei Herzen im Dreivierteltakt, wer braucht mehr, um glücklich zu sein“. Doch Hofer kann sich nach dem Verschwinden seiner neuen Liebe und Muse nicht mehr an die Melodie erinnern. Im letzten Moment bei den Proben zur neuen Operette taucht die „Fee“, den verlorenen Walzer singend, wieder auf – und Hofer kann sie überglücklich in seine Arme schließen.

Auch in diesem Jahr konnte das ganze Ensemble wieder in vielen herrlichen Spielszenen und amüsanten Handlungen, gespickt mit schönen Melodien überzeugen. Seien es nur die stets zankenden aber unzertrennlichen Zwillingsbrüder Nicki und Vicki (Dominik und Adrian Schätzle), im wirklichen Leben sogar echte Brüder, oder der Umgang des gereizten Theaterdirektors mit seinem Sekretär Blaustingel (Simon Kopf) und dem Theaterdiener Weigel (Lukas Wölfle). Aber auch gerade die kleinen Rollen wie die Wirtschafterin Brigitte (Selina Schwörer) oder der Notar Dr. Miroslav Isakiewicz (David Faißt) begeisterten mit ihrem komödiantischem Auftreten.

Nicht zuletzt trugen auch die Kulissenbauer, Requisiteure, Maskenbildner sowie Licht- und Tontechniker, allesamt ehrenamtliche Aktive aus den Reihen der Trachtenkapelle, zu einem gelungenen Operettenabend bei. Das begeisterte Publikum dankte dem ganzen Ensemble mit reichlichem Applaus.

Zeitungsartikel Theater 2019

Lahrer Zeitung vom 15.04.2019

Die Librettisten und Zwillingsbrüder Vicki (Adrian Schätzle, links) und Nicki Mahler (Dominik Schätzle) mit der Sängerin und ihrer vermeintlichen Schwester Hedi (Linda Schuhmacher) 
(Foto: Lahrer Zeitung)

Heiteres Operettenflair versprühte die Theatergruppe der Trachtenkappelle Schuttertal über die Weihnachtsfeiertage mit der Aufführung von „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“. Am heutigen Samstagabend ist die letzte der vier Vorstellungen.

Schuttertal. Bereits bei der Premiere am zweiten Weihnachtsfeiertag überzeugte das große Ensemble unter der Gesamtleitung von Dominik Schätzle mit Spiel und Gesang in der Schuttertäler Festhalle. Ein gut eingespieltes, elfköpfiges Orchester unter der Leitung von Miriam Göppert sorgte für die musikalische Begleitung, zu welcher Ossy Fahrner, Ehrendirigent der Trachtenkapelle, das Arrangement geschrieben hatte. Für das Einstudieren des Gesangs war Anna-Lena Faißt verantwortlich.

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Badische Zeitung vom 15.04.2019

Junges Ensemble, detaillierte Kulisse und ein Stück mit Schmäh – die diesjährige Aufführung
Foto: Olaf Michel

Die Trachtenkapelle Schuttertal hat über die Weihnachtsfeiertage die Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ auf die Bühne gebracht. Mit vier Aufführungen unterhielt das junge Theaterensemble vor je ausverkauftem Haus, zuletzt am Samstagabend. Gesang, Schauspiel, Tanz und die Orchestermusik machten die Abende zu einem runden Erlebnis für die begeisterten Zuschauer. Auch der Humor fand seinen Platz in vielen hinreißenden und vergnüglichen Szenen.

Es ist ein Phänomen, wie scheinbar reibungslos der Generationenvertrag im Schuttertal funktioniert, gerade im kulturellen Bereich. Zu den Gepflogenheiten gehört das Theaterspiel der Trachtenkapelle, das seit 113 Jahren ununterbrochen stattfindet. Die Aufführung einer Operette gab es erstmals 1988.

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Swing-Matinee mit der Ossy Fahrner Bigband

Am Sonntag, 10. November, um 10 Uhr lädt die „Ossy Fahrner Bigband“ die Swing- und Jazzfreunde in die Festhalle Dörlinbach ein.

„Das ist nun aber wirklich die letzte Swing-Matinee“, sagt Ossy Fahrner.

Am Sonntag, 10. November, um 10 Uhr lädt die „Ossy Fahrner Bigband“ die Swing- und Jazzfreunde in die Festhalle Dörlinbach ein. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Karten bei Ossy Fahrner, Raiffeisenstraße 12 • 77978 Schuttertal, Telefon 07823/2171 und E-Mail Ossyfahrner@t-online.de.

„Musiker meiner ehemaligen Bigband sind an mich herangetreten, ob wir nicht wieder zusammen was machen könnten“, berichtet Ossy Fahrner. Er hat ja gesagt und betont, danach aber wirklich Schluss ist. Und zu seinem Abschiedskonzert hat er sich Gäste eingeladen. So wird beispielsweise der Trompeter und Dirigent Hubert Geng dabei sein. Mit Maddy Eichhorn und Jimmy Gottschalk, dessen Band „Jimmy“s Soul Attack“ legendär war.


Theater 2019

Vom 26. bis 28. Dezember 2019 findet wieder die traditionelle Operettenaufführung der Trachtenkapelle Schuttertal in der Festhalle Schuttertal statt.

Kartenvorverkauf:

Rathaus Ortsteil Schuttertal

Sonntag, 1. Dezember 2019
von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr,

außerdem Sonntag, 8. Dezember 2019 sowie Sonntag, 15. Dezember 2019
jeweils von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Tickethotline (ab 2. Dezember 2019)

Tel.: 07823 / 33 55
Montag, Mittwoch und Freitag von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr



Zusätzlich findet am 26. Dezember 2019 um 14:00 Uhr eine Senioren- und Kindervorstellung statt (Eintritt frei).

Weitere Informationen auch in der Badischen Zeitung:

Zwei Herzen im Dreivierteltakt

Badische Zeitung

Badische Zeitung Jahreskonzert 2019

Top-Orchester im Zweierpack

Beim Frühjahrskonzert haben die Trachtenkapelle Schuttertal und der Musikverein „Edelweiß“ Pfaffenrot ihr Publikum begeistert.

Premiere bei den Schuttertälern: Marco Kaulke

Mit einem Doppelkonzert auf beachtlichem Niveau ist die Trachtenkapelle Schuttertal am Samstagabend in die Konzertsaison gestartet. Marco Kaulke hat beim Frühjahrskonzert seine Premiere am Dirigentenpult der Trachtenkapelle Schuttertal und zugleich ein Wiedersehen mit dem Orchester aus Pfaffenrot gefeiert, bei dem er in den Jahren 1998 bis 2012 den Taktstock geschwungen hatte.

Obwohl es nicht seinem Naturell entspricht, immer im Mittelpunkt zu stehen, hatte sich Marco Kaulke beim Frühjahrskonzert in der ausverkauften Festhalle doch dieser Herausforderung zu stellen. Einmal weil das in puncto Blasmusik verwöhnte Schuttertäler Publikum eine hohe Erwartung an den neuen Orchesterleiter geknüpft hatte. Und zum zweiten, weil sowohl sein Vorgänger bei der Trachtenkapelle Schuttertal, Manuel Philipp Gruber, als auch sein Nachfolger beim Musikverein Pfaffenrot, Markus Mauderer, bei seinem Debüt am Dirigentenpult im Publikum saßen. Neben Kaulke haben Pamina Müllerleile, Simon Kopf und Emilia Faißt ihren Einstand im Hauptorchester gegeben.

Mit der zu den olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta von John Williams komponierten Eröffnungsfanfare „Summon the Heroes“ gelang der Trachtenkapelle ein verheißungsvoller Auftakt, dem das Orchester mit der anspruchsvollen Filmmusik aus dem Western „Silverado“ einen weiteren Höhepunkt folgen ließ. Die feine Abstufung des Waldhorn-Quartetts Apollonia Meier, Jule Himmelsbach, Stefan Vetterer und Louisa Himmelsbach in der Kurt-Knäble-Komposition „Hornfestival“ ist vom Publikum mit verdientem Applaus honoriert worden.

In einer Hommage an den sonnenverwöhnten badischen Wein und die Arbeit der Winzer hat die Trachtenkapelle in der Mario-Bürki-Komposition „The Grapes oft the Sun“ (Die Trauben der Sonne) fünf Stationen der Weinproduktion von der in der Blüte stehenden Rebe bis hin zur Weinprobe beim feucht-fröhlichen Winzerfest musikalisch nachgezeichnet. Dabei flossen einige Takte des Badnerlieds publikumswirksam in den tollen Vortrag ein. Mit der kraftvollen Brant-Karrick-Komposition „See Rock City“ und Marcel Wenglers humorvollem „Marsch oder die Versuchung“ stimmte Kaulke das Publikum auf den Höhe- und Schlusspunkt des ersten Programmteils, die vierteilige Suite der symphonischen Rhapsodie „Armenian Dances“ ein.

In der Eröffnungsfanfare zu „A Festival Prelude“ hat Dirigent Markus Mauderer nach der Pause das Hauptorchester des Musikvereins Pfaffenrot als harmonischen und hervorragend ausgebildeten Klangkörper vorgestellt. Mit Vorträgen aus der Blasmusik-Oberstufe, wie „Golden Land“, der von Solopassagen der Klarinetten und Saxophone getragenen Matt-Conaway-Komposition „Minimalist Dances“ oder dem Adagio aus dem „Concierto de Aranjuez“ mit Solist Alexander Wagner am Flügelhorn stellte das Gastorchester sein Top-Niveau unter Beweis.

Frei nach dem Motto „Das Beste zuletzt“ wollte sich das Orchester mit einem Medley aus dem Walt-Disney-Animationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ verabschieden. Dass angesichts der auf einem hohem Niveau interpretierten Musikstücke daraus nichts wurde, konnte man sich an drei Fingern abzählen. Genau so viele Zugaben hat nämlich das begeisterte Publikum vom Gastorchester aus Pfaffenrot gefordert.

12 Jahre im Vorstand: Wolfgang Wölfle (Ehrennadel des Blasmusikverbandes Ortenau in Silber);
40 Jahre aktiv: Daniel Schwörer, Michael Hummel, Bruno Himmelsbach (alle Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Gold)

Zeitungsartikel Jahreskonzert 2019

Lahrer Zeitung vom 15.04.2019

Dirigent Marco Kaulke feierte mit dem Frühjahrskonzert sein Debüt in der Schuttertäler Festhalle für die Trachtenkapelle Schuttertal.

Beim traditionellen Frühjahrskonzert ist die Trachtenkapelle Schuttertal ihrem hohen Anspruch gerecht geworden. Mehr als 60 Musiker und der Musikverein „Edelweiß“ lieferten am Samstag einen anspruchsvollen Blasmusikabend.

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Badische Zeitung vom 15.04.2019

Premiere bei den Schuttertälern: Marco Kaulke

Mit einem Doppelkonzert auf beachtlichem Niveau ist die Trachtenkapelle Schuttertal am Samstagabend in die Konzertsaison gestartet. Marco Kaulke hat beim Frühjahrskonzert seine Premiere am Dirigentenpult der Trachtenkapelle Schuttertal und zugleich ein Wiedersehen mit dem Orchester aus Pfaffenrot gefeiert, bei dem er in den Jahren 1998 bis 2012 den Taktstock geschwungen hatte.

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Lahrer Zeitung Jahreskonzert 2019

Frühjahrskonzert: Vielfältige und faszinierende Musik

Beim traditionellen Frühjahrskonzert ist die Trachtenkapelle Schuttertal ihrem hohen Anspruch gerecht geworden.
Mehr als 60 Musiker und der Musikverein „Edelweiß“ Pfaffenrot lieferten am Samstag einen anspruchsvollen Blasmusikabend.

Dirigent Marco Kaulke feierte mit dem Frühjahrskonzert sein Debüt in der Schuttertäler Festhalle für die Trachtenkapelle Schuttertal.

Mit einer ambitionierten Auswahl an moderner Blasmusik gab Marco Kaulke ein erfolgreiches Debüt als Dirigent beim Jahreskonzert in der Schuttertäler Festhalle. „Wir wollen Ihnen zeigen, wie vielfältig und faszinierend Blasmusik sein kann“, betonte der erste Vorsitzende der Schuttertäler Trachtenkapelle Arnold Schultheiß in seiner Begrüßungsrede. Zuvor eröffneten heroische Fanfarenklänge aus „Summon the Heroes“, welches von John Williams zur Eröffnung der olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta geschrieben wurde, den Konzertabend.

Gleich darauf zog mit „Silverado“ von Bruce Broughton ein Hauch von Wild-West durch die vollbesetzte Festhalle. Die Filmmusik des gleichnamigen Filmes begeisterte mit seinen genretypischen Themen. Einen tollen Auftritt hatten dann die vier jungen Hornisten der Trachtenkapelle. Mit Jule Himmelsbach (15), Apollonia Meier (15), Louisa Himmelsbach (12) und Stefan Vetterer (25) habe sich, so Moderator David Faißt, etwas „sehr Feines“ herausgebildet, auf das der Verein sehr stolz sei. Davon konnten sich die Zuhörer bei „Hornfestival“ von Kurt Gäble auch gleich überzeugen. Für ihr souveränes und brillantes Spiel erhielten die jungen Akteure und das begleitende Orchester großen Applaus.

Orchester zeigt seine Stärken

Auch bei den weiteren Stücken zeigte das gut eingespielte Orchester seine Stärken in allen Registern. „See Rock City“ von Brant Karrick hatte fast schon den Charme einer Jam-Session. Mit dem aus vielen Elementen des Jazz, Rock und Funk gespickten Stückes verbreitete die spielfreudige Kapelle viel Spaß und gute Laune.

Diesem musikalischen Feuerwerk folgte mit dem „Armenian Dances Part I“ dann der Höhepunkt des ersten Konzertteils. Bei dem äußerst anspruchsvollen Stück aus der Symphonie von Alfred Reed wurde der Kapelle nochmals höchste Konzentration abgefordert. Das begeisterte Publikum, welches sich mit großem Applaus bei Orchester und Dirigent bedankte, erhielt mit „Gabriels Oboe“ eine wunderbare Zugabe. Mit Ossy Fahrner als brillanter Solist am Sopransaxophon wurde der erste Programmteil gebührend beendet.

Dem hohen Niveau konnte der Musikverein „Edelweiß“ Pfaffenrot aus dem Nordschwarzwald im zweiten Teil stand halten. Gleichzeitig gab es ein freudiges Wiedersehen mit Marko Kaulke, welcher das Orchester bis zum Jahr 2012 geleitet hatte.

Unter der Leitung von Markus Mauderer begeisterte das symphonisch angelegte Orchester mit vielen anspruchsvollen Stücken wie „Adagio from Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo oder „Golden Land“ von Saül Gómez Soler.

Auch der Gastkapelle schenkte das musikbegeistertet Publikum nochmals volle Aufmerksamkeit. Im Anschluss folgten die Ehrungen der Mitglieder sowie die Verbandsehrungen.

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